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Der Verein Initiative Venengesundheit feiert das dritte Jahr seines Bestehens.
Ein guter Grund zurückzublicken.
Was haben wir erreicht? Was steht noch vor uns?
Bei der Gründung im Jahr 2008, als Initiative von Betroffenen, mit Unterstützung von Ärzten und Industrie, konnten wir das große Interesse am Thema Venengesundheit nur ahnen. Gemeinsames Ziel war es, eine breite Bevölkerung für das Thema Venenerkrankungen zu sensibilisieren, auf die hohe Betroffenheit aufmerksam zu machen und als unabhängige Patientenplattform Hilfestellung bei der Arztwahl sowie Informationen über Behandlungsmethoden und Prävention zu vermitteln.
Seitdem besuchten 17.000 Menschen eine Veranstaltung der Initiative Venengesundheit und konnten professionell informiert werden. Mittels der Internetplattform www.venengesundheit.at und des Ärztesuchlaufes für Venenspezialisten wurde erstmals in diesem Bereich Hilfestellung und fundierte Information geboten.
Der Verein Initiative Venengesundheit hat sich als Plattform und Anlaufstelle für Betroffene etabliert. Gleichzeitig versteht sich der Verein als Bindeglied zwischen Arzt und Patienten. Damit sind wir dem vorab formulierten Ziel, das Thema Venengesundheit im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig zu verankern, einen großen Schritt näher gekommen.
Die Auswertung der ersten österreichweiten Kampagne zum Thema Prävention von Venenerkrankungen (Mai–Juli 2010) brachte ein alarmierendes Ergebnis: Nahezu jeder zweite Besucher zeigte ein Venenleiden! Dieses Ergebnis ist eine Bestätigung für die Wichtigkeit einer unabhängigen Patientenplattform. Der Verein Initiative Venengesundheit geht mit vielen neuen Projekten und Engagement ins Jahr 2011!
Nahezu jeder zweite Besucher des Antistax®-Venentrucks zeigte nach der Auswertung der Untersuchungen ein Venenleiden. Das höchste Risiko weisen über 50-jährige Frauen mit mehreren Schwangerschaften auf. Generell haben in dieser Altersgruppe 42% der Frauen, aber nur 18% der Männer ein hohes Risiko für eine Venenerkrankung. In einem sitzenden oder stehenden Beruf erhöht sich das Risiko um 50%. Signifikant ist die positive Auswirkung regelmäßiger Bewegung. Bei weniger als zwei Stunden körperlicher Aktivität pro Woche erhöht sich das Risiko um das Fünffache gegenüber Personen, die sich konstant mehr als vier Stunden pro Woche bewegen. Bestätigt wurde auch der negative Einfluss von starkem Übergewicht auf den Gesundheitszustand der Venen: bei 63% der übergewichtigen Teilnehmer besteht eine große Gefahr für das Auftreten eines Venenleidens.
Erstmals wurden durch den Verein Initiative Venengesundheit in Kooperation mit Antistax® österreichweit Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt und umfassend über präventive Maßnahmen für Venengesundheit informiert. Der Antistax® Truck tourte 40 Tage lang durch alle Bundesländer, um ein Bewusstsein für Venenerkrankungen zu schaffen. Angeboten wurden diagnostische Maßnahmen, wie Duplex-Ultraschalluntersuchungen durch Venenspezialisten, Venenmessungen (PPG), Informationen über eine venengesunde Lebensweise, Vorsorgemaßnahmen und Therapien.
Rund 11.200 Menschen nutzten das Angebot einer kostenlosen Venenvorsorgeuntersuchung und ließen ihr Risiko für eine Venenerkrankung mit Hilfe eines Lifestyle-Fragebogens ermitteln. Insgesamt wurden 6.270 Patienten mittels PPG (Photoplethysmographie) untersucht und 1.707 erhielten eine ärztliche Ultraschalluntersuchung. Durchschnittlich besuchten täglich 280 Menschen den Antistax® Truck! Die Teilnehmer waren mehrheitlich über 50 Jahre alt und normalgewichtig. Das Interesse bei Frauen war höher – rund 2/3 der Besucher waren weiblich. Die Besucherzahlen waren im Burgenland am höchsten, hingegen fand das Angebot in Tirol vergleichsweise wenig Anklang.
Alarmierend ist das Ergebnis der Antistax®Truck Tour – rund 50% der Teilnehmer wiesen ein zu behandelndes bzw. zu beobachtendes Venenleiden auf und wurden an regionale Spezialisten weiterempfohlen. Bei etwa 10% lag sogar ein akuter Behandlungsbedarf vor.
Differenziert wurde zwischen zwei Altersgruppen – unter 50-jährige einerseits und über 50-jährige andererseits. Die Ergebnisse beider Gruppen gehen beträchtlich auseinander. Während nur 17% der unter 50-jährigen Personen ein hohes Risiko für eine Venenerkrankung haben, beträgt das Risiko bei über 50-Jährigen das Doppelte und liegt somit bei 34%.
Frauen weitaus gefährdeter als Männer
In der Gruppe der Frauen über 50 Jahren weisen 42% ein hohes Risiko auf, bei Männern ist dieses mit 18% weitaus geringer. Unter 50-jährige Frauen haben ein fast dreifach höheres Risiko für eine Venenerkrankung als Männer.
Auch bei Schwangerschaften sprechen die Zahlen für sich. Bereits mit der ersten Schwangerschaft steigt das Risiko auf mehr als das Doppelte und ist bei mehrfachen Schwangerschaften mit 48% schließlich sogar viermal so hoch.
Das Risiko, eine Venenerkrankung zu entwickeln, wird von mehreren Faktoren beeinflusst.
Beantworten Sie bitte die untenstehenden Fragen. Die Auswertung erfolgt automatisch.