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„Krampfadern sollte man im Sommer nicht behandeln“ – Warum eigentlich nicht?

Da ja gerade der Sommer eine für die Venen sehr belastende Zeit ist und es zu verstärkten Beschwerden und möglicherweise auch vermehrtem Auftreten von Komplikationen wie zum Beispiel zu Venenentzündungen kommen kann,  stellt sich natürlich die Frage warum eigentlich genau dann nicht behandelt werden sollte.
Diese Frage muss unter mehreren Gesichtspunkten gesehen werden.
Zum einen stehen heute sehr viele moderne und relativ wenig invasive Behandlungsmethoden zur Verfügung. (z. B. VNUS closure fast, Chiva...). Der Vorteil gerade dieser Methoden ist es, dass sie für den Patienten wenig belastend sind und daher auch in der warmen Jahreszeit gut angewendet werden können.
Zum anderen hängt das Ausmaß der Behandlung auch vom Schweregrad der Varikose ab.

Sehr ausgeprägte Befunde sollten in der Regel doch eher in der kühleren Jahreszeit behandelt werden, da Nebenwirkungen der Behandlung  hitzebedingt unangenehmer sein können. Aber auch hier gilt natürlich wie schon oben erwähnt, dass die entsprechende Therapie auch die Vermeidung von Komplikationen darstellt.
Ein weiteres wichtiges Thema ist auch das Tragen eines Kompressionsstrumpfes als Teil der Therapie.

Je nach Behandlungsmethode sollte dieser zwischen 1-6 Wochen getragen werden. Das verbessert unter anderem das kosmetische Ergebnis und ist Teil der Thromboseprophylaxe. Daraus ergibt sich schon ,dass für Menschen die sehr hitzeempfindlich sind eine Behandlung im Sommer nicht gut geeignet ist- wohingegen Menschen ,die ohnehin ständig Strümpfe tragen müssen um Ihre Beschwerden zu lindern mit einer entsprechenden Venenbehandlung vom Strumpf befreit werden können.
Möchte man sich aus kosmetischen Gründen einer Sklerotherapie z. B bei Besenreisern unterziehen, sollte man wissen, dass das Endergebnis nicht sofort sichtbar ist. Die verödeten Venen müssen erst durch den Körper abgebaut werden- ein Vorgang der unterschiedlich lange dauern kann. Daher ist anzuraten diese Behandlungen doch einige Zeit im Voraus zu planen um im Sommer entsprechend schöne Beine zu haben.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass man sich nicht generell gegen Venenbehandlungen im Sommer aussprechen kann. Patient und Venenspezialist sollten nach einer eingehenden Ultraschalluntersuchung gemeinsam entscheiden ob die Behandlung im vorliegenden Fall bereits in der warmen Jahreszeit durchgeführt werden soll oder ein Verschieben in den Herbst sinnvoll ist.

Der Sommer stellt wie schon gesagt eine Belastung für das Venensystem dar- jedoch kann man den Venen gerade jetzt auch viel Gutes tun. Schwimmen ist zum Beispiel eine sehr gute Möglichkeit die Venen zu entlasten. Dabei gilt: je kühler das Wasser umso besser.
Wassertreten im seichten Gewässer tut den Venen ebenfalls gut- hier wirkt das Wasser auf Grund des Wasserdruckes auch noch zusätzlich wie ein Kompressionsstrumpf.
Auf zu viel Sonnenbaden sollte Ihrer Venen wegen lieber verzichtet werden allerdings fühlen sich Ihre Venen im Liegestuhl mit hochgelagerten Beinen sehr wohl.

OA Dr. med. Wolfgang Müller

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Quelle, Autor: Boehringer Ingelheim Austria GmbH, Verein Initiative Venengesundheit
Erstellungsdatum: Mai 2010; Letzte Änderung auf dieser Seite: Mai 2010

 

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